6

 | 19. September 2011
  • Roman in Entstehung

Kayhla stockte vor dem Fenster und sah hinaus in den Garten. Auch zu dieser nächtlichen Stunde sprudelte der weiße Brunnen fröhlich glucksend vor sich hin und die Köpfe der grauen Blumen tanzten in der leichten Brise, die das Gras und die Bäume zum flüstern brachte. Sie wandte den Kopf und sah den Weg zurück den sie gekommen waren während ihre Gedanken zu dem Bildniss an der Wand wanderten. Es war genau dieser Garten, nur aus einem anderen Blickwinkel. Vermutlich jenem Blickwinkel, den die Fenster boten, als es noch Fenster waren.Weiterlesen→

2095
Thanks!
An error occurred!

5

 | 1. Juni 2011
  • Roman in Entstehung

Stille Finsternis. Kayhla lag zitternd im Bett. Ihre Scham brannte und ihr war schwindelig. Die Dunkelheit drehte sich um sie, schien sie in die Tiefe zu reissen. Sie verstand nicht ganz was soeben geschehen war. Immer wieder hallten Remals Worte in ihrem ihr nach: Für immer! Sie hasste Remal mit jeder Faser ihres Körpers. Konnte noch seine Finger in ihr spüren und es schüttelte sie bei der Erinnerung.  Bestie! Ewig lag sie wach und starrte in die Finsternis. Kayhla traute sich nicht sich zu bewegen. Bloss nicht ihn wecken undWeiterlesen→

1713
Thanks!
An error occurred!

4

 | 26. April 2011
  • Roman in Entstehung

Graues Licht floss zunehmen in die nun stille Bibliothek und erhellte den Raum für Kayhla. Müde lag sie auf dem Boden. Neben der Angst hatte sich bei Victors Worten ein weiteres Gefühl in ihr geregt: Trotz. Wie konnte dieser Fremde sich anmaßen sie zu verschenken, gar so, als würde sie ihm gehören.  Für Victor und Remal waren offenbar alle Frauen liederliche Wesen, die man mit Geld für sich gewinnen konnte und wenn nicht mit Geld, dann mit dieser gewissen Bestimmtheit die Kayhla erfahren durfte. Dieses unumstössliche Wissen, frei von Zweifeln,Weiterlesen→

1637
Thanks!
An error occurred!

3

 | 17. April 2011
  • Roman in Entstehung

Nur ein leises Keuchen kam über Kayhlas Lippen. Ihre Augen waren genüsslich geschlossen und ihr Körper entspannt in seinem bestimmten Griff. Warm ran ihr süßes Blut seine Kehle hinab und sein Unterkiefer zitterte vor Gier. Seine Finger krallten sich in ihre Brust und er drückte besitzergreifend zu. Unter der Spannung riss die Naht des Kleides an der Schulter und der nun haltlose Ärmel entblösste ihre weiche, duftende Haut und den Ansatz ihrer hochgeschnürten Brüste. Er spürte ihre Wärme und zwang sie noch näher an sich. Ihr weicher Körper so eng an ihn gedrückt,Weiterlesen→

1583
Thanks!
An error occurred!

2

 | 18. März 2011
  • Roman in Entstehung

Warmes, tanzendes Licht strömte in die Eingangshalle und die Melodie von Beethovens Mondscheinsonate, begleitet vom Kratzen eines Grammophons drang an ihr Ohr. Ohne zögern schob der Fremde Kayhla hinein während die Türen hinter ihnen geschlossen wurde und die Aussenwelt von ihnen trennte. Der zarter Duft von Rosen lag in der Luft, der Kayhla unwillkürlich dazu zwang genüsslich die Luft einzusaugen. Der Klang ihrer Schritte wurde von einem schweren waldgrünen Teppich geschluckt in dessen dicken Flor sie leicht versank. Die Wände waren in Bücherregale gekleidet in denen sich, in Leder gebundeneWeiterlesen→

1487
Thanks!
An error occurred!

1

 | 15. März 2011
  • Roman in Entstehung

Leises und stetiges Tock, Tock, Tock dröhnte in Kayhlas Ohren und hallte in ihrem Kopf wieder, in dem ein furchtbarer Druck herrschte, als würde es ihn gleich zerreissen. Ohne nachzudenken strich Kayhla über ihre linke Schläfe die unbestimmt kitzelte und zuckte zurück, als ihre Finger etwas feuchtes verwischten. Langsam öffnete sie die Augen und blickte in undurchdringliche Schwärze.  Es war stockdunkel und nicht mal aus der kleinsten Ritze drang ein Funken Licht herrein. Es könnte Nacht sein, genauso gut aber auch ein strahlender, sonniger Juni Nachmittag. Blind rieb sie mit dem Daumen überWeiterlesen→

1519
Thanks!
An error occurred!