Es war der morgen danach.

Diese Geschichte (oder diesen Erfahrungsbericht) habe ich meinem Lieblingskater aZrael aus dem Kreuz geleiert. *lieb gugg* Ganz unnervig und so. Danke dir!

Es war der morgen danach.

Leise lächelnd stand er in de Küche und bereitete das Frühstück zu. Sein nackter Körper wurde dabei von den Sonnestrahlen gewärmt, welche durch das große Dachfenster fluteten und die kleine Einbauküche in helles Licht tauchten. Die fast liebkosende Berührung des warmen Lichts brachte ihn zum schnurren, während er mit geübter Hand Eier aufschlug, Speck briet und Orangen auspresste.

Sein Körper und seine Haut zeigten noch die Spuren der Nacht. Lange rote, leicht geschwollene Streifen von der harten und doch flexiblen Edelstahlgerte. Kratzspuren von ihren Fingernägeln. Kleine rote punktförmige Einblutungen von den Edelstahlklammern an seinen Brustwarzen und … weiter unten. Er streckte sich wie ein Kater und ging in Erinnerung nochmals jedes Detail der Session mit ihr durch. Sie war wirklich eine ganz besondere Frau und eine echte Schönheit. Mit einem Hauch von Wahnsinn, fügte er in Gedanken schmunzelnd hinzu. Obwohl: war es wirklich nur ein Hauch…?

Die Erinnerungsbilder waren es, die seinen Schwanz dazu brachten, sich wieder aufzurichten, obwohl er nach der vergangenen Nacht doch eigentlich zutiefst erschöpft war. Aber es war einfach zu köstlich gewesen, die Spielfläche ihrer dunklen Gelüste und Begierden zu sein, sich ihr ganz hinzugeben und zu spüren, wie dieses Geschenk voller Freude und Besitzgier angenommen wurde. Gedankenverloren strich er mit der Handfläche über seine wiedererwachte Manneskraft, während er mit der anderen Hand den Siebträger der Espressomaschine mit frisch gemahlenem Arrabiata füllte.

Gerade wollte er das Kaffeemehl mit dem Espressostösel festdrücken, als er ihre Stimmer hinter sich hörte – Stahl versteckt unter Samt:

“Na, habe ich dir dazu nicht was gesagt?”, sprach sie leise und er könnte spüren, wie der Hauch ihrer Stimme über die kurzen Härchen in seinem Nacken strich. Sie musste sich auf leisen Sohlen aus dem Bett in die Küche geschlichen haben, um ihrem Lieblingsspielzeug beim Essenmachen zuzuschauen.

Eine Hand legte sich von hinten um ihn und umfasst seinen nun wieder harten Schwanz. Nicht gerade liebevoll drückte sie mit den Fingernägeln direkt unterhalb des Schaftes zu.

“Habe ich dir nicht gesagt, dass du, solange du mir gehörst, dich nicht selbst berühren darfst? Außer, ich erlaube es dir?”

Er schluckte trocken. Ob des Schmerzes an seiner empfindlichsten Stelle oder der unterschwelligen Spiellust, die sich in ihre Stimme stahl, das konnte er nicht sagen. Aber er wusste, er befand sich in einer verflucht misslichen Lage.

“Es tut mir leid, aber das war… war nur eine unterbewusste Handlung. Eine Art Reflex”, versuchte er sich heraus zu reden, während ihre Hand sich immer feste um seinen Schwanz schloss.

“So so, eine Art Reflex. Dann sollten wir wohl mal daran arbeiten, dir so unreflektiertes Verhalten abzutrainieren. Immerhin bildest du dir doch einiges auf deine Beherrschung und deinen angeblich so freien Willen ein.”

Sie griff mit der anderen Hand um ihn nach vorne und nahm ihm den Espressostösel aus der Hand. Er war aus Edelstahl, recht schwer, und von schlanker, schmaler Form, welche sich von der Mitte des Stils hin zur Stempelfläche und Spitze verjüngte, um dann am unteren Ende wieder sehr breit zu werden.

Er hatte keine Ahnung, was sie vorhaben mochte, aber er verharrte stocksteif, um ihr ja keinen Grund zu geben, noch ärgerlicher auf ihn zu werden. Der harte und leicht schmerzhafte Griff, den sie dabei um sein bestes Stück hatte, trug dazu natürlich auch nur unwesentlich bei.

Hinter sich vernahm er ein leises Stöhnen von ihr.

“Meine Güte, deine Wohnung ist aber kalt… hier kühlt einfach alles aus…. Kein Wunder, dass du dich hier unter dem Sonnenfleck räkelst.”

Sofort verspürte er, wie sein Mund vor Erregung ganz trocken wurde. Ihr gehauchtes Stöhnen war mit das erotischste, dass er sich vorstellen konnte. Und wieder kitzelte ihr Atem seine Haut und sandte prickelnde Hitze durch seinen Körper.

“So, mein schönes Spielzeug, jetzt bekommst du deine Strafe. Beug dich nach vorne”, sagte sie. Gehorsam stützte er sich mit dem Oberkörper auf der Arbeitsfläche ab. Ihre Hand an seiner Körpermitte ließ dabei keinen Sekunde von ihm ab und zeigte ihm deutlich, was sie von ihm erwartete Was mochte sie denn nur vorhaben? Sein Kopfkino begann, ihn mit den Bildern lustvoller Strafen und Gefahren zu peinigen, schön und grausam zugleich.

Und plötzliche spürte er die nichtmehr ganz so kalte Spitze des Espressostösel in seiner Pofurche, wie sie langsam über seine Rosette strich- dabei schien sie eine kleine Spur warmer, schlüpfriger Nässe hinter sich her zu ziehen.

Im Bruchteil einer Sekunde erkannte er, woher die Flüssigkeit kam, was es mit ihrem kurzen Aufstöhnen auf sich gehabt hatte und was jetzt noch folgen würde.

Ein Lächeln spielte um seine Lippen, als er flüsterte: “Ich gehöre ganz dir, Schöne. Bestraf’ mich!”

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Veröffentlicht am 12. Dezember 2011.

Kategorie: Black Garden

3 Gedanken zu “Es war der morgen danach.

  1. Aww – so romantisch :) Ich mag die Worte, das Lächeln in der Stimme der Mächtigen – und ich glaube, das ist mir bei Spielen, die in einem Alltagssetting stattfinden, unabdinglich. Dass es Nähe und Zuneigung und Lächeln gibt, generell, hinter allen Schleiern, die das Spiel noch aufregender machen. Und, dass man das spürt.

  2. Ich habe ja von “ihr” noch nicht so viel gehört, aber dem was ich gehört habe nach zu urteilen trifft das “Obwohl: war es wirklich nur ein Hauch…?” total zu :D .
    Schön geschrieben, gefällt mir wirklich.

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