Ich will…

Erneut eine meiner “Anfänger-Geschichten”, sogar meine aller erste Geschichte. Künstlerisch vermutlich nicht so wertvoll, aber ein kleiner Seelenstrip.

Ich bin erschöpft und meine Beine zittern wie Espenlaub. Es fällt mir schwer aufrecht  zu stehen. Kalter schweiß läuft zwischen meinen Schulterblättern hinab Richtung Steiß. Ich habe den Blick gesenkt und betrachte die Maserung des hölzernen Fußbodens. Ich spüre seine Hand schwer auf meiner linken Schulter und der leichte Druck bringt mich ins Wanken. Meine Hände sind auf den Rücken mit Handschellen gefesselt doch ehe ich stolpere ist er zur stelle und stützt mich während ich dem Druck nachgebe und mich zu seinen Füßen knie. Er geht vor mir in die Hocke.

„15 hast du dir heute verdient. Was soll ich für Werkzeug nehmen?“

Ich knurre leise. Ich bin müde und mir steht der Sinn nicht nach 15 Hieben egal mit welchem seiner Spielsachen.

Er lacht: „Das willst du wohl nicht?“ Er steht auf geht um mich rum, bleibt hinter mir stehen. Mir prickelt der Nacken. Wie sehr ich es hasse wenn er mein Blickfeld verlässt.

„Was willst du dann?“

Mir steigt die Röte in die Wangen. Was will ich?

Ich will mich auf seinen Schoß niederlassen, will dass er seinen Schwanz in meinem Arsch versenkt.  Ich will dass er mich an den Hüften greift und mich weiter nach unten drückt, damit ich seinen Schwanz tiefer aufnehme. Ich will seine Fingernägel fest über meinen Rücken kratzen spüren. Ich will das er meine Brüste umfasst mich an sich drück, mit meinen Knospen spielt, sie zwirbelt und kneift. Ich will dass er seine Finger in meinen Haaren festkrallt und meinen Kopf auf seine Schulter zieht, nur um mich in den Hals zu beißen bis ich aufschreie vor Schmerz. Ich will dass seine Hand zwischen meine Schenkel gleitet und seine Finger in meine Tiefen eintauchen. Ich will dass er in meine Perle zwickt und mich in den Wahnsinn treibt. Ich will dass er seinen Arm um mich schlingt und an sich drückt ohne Spielraum für meinen Kampf. Ich will dass er meinen Hals umklammert und zu drückt. Ich will mich wehren und winden. Ich will das prickeln in den Fingerspitzen fühlen während der Nebel vor meinen Augen aufsteigt. Ich will dass er mich, umso mehr ich zapple, nur fester greift, weil er weiß da sich es brauche. Ich will dass er erbarmungslos in mich stößt, bis die Gier nach mehr mich verschlingt. Ich will dass er scharfe kurze Schläge auf meinen Schamlippen verteilt. Ich will dass er in mir kommt. Ich will dass er in mir verharrt und seine Finger tief in mich taucht. Ich will dass er meine Perle reibt während sein Arm mich an ihn fesselt. Ich will dass er mich fingert, grob und animalisch bis ich komme. Will das er mich hält wenn Wellen der Lust meinen Körper zum erbeben bringen, wenn mich ein Orgasmus so gewaltig das es fast schmerzt wegreist.

Ich will dass er mir die Tränen von den Liedern küsst wenn er sich von mir löst. Will dass er mich hält bis ich wieder den Boden unter den Füßen spüre.

Eine sanfte Berührung reißt mich aus meinen Fantasien. Er hat zwei Finger unter mein Kinn gelegt und schiebt meinen Kopf sanft in den Nacken. Ich halte den Blick auf seine nackte Brust gesenkt.

„Was willst du?“

Ich spüre das brennen meiner roten Wangen und die Tränen in den Augen. Ich schaue hoch versinke in seinem Blick: „Einzig und allein will ich dein sein.“

2354
Thanks!
An error occurred!

Veröffentlicht am 7. Dezember 2011.

Kategorie: Black Garden

4 Gedanken zu “Ich will…

  1. hmm… wieder eine deiner wundervollen Fantasien die die meine anspringen lassen und ich ins träumen gerate… ich liebe es wenn du diese derbe grobe Ausdrucksweise benutzt denn es verleiht dem Moment das gewisse etwas.

  2. Ich bin selbst kein Freund von vulgären Ausdrücken, doch das ist selbst mir noch nicht zu viel. Es muss halt immer in den Kontext passen, und das tut es hier – es muss die Situation verdichten und anreichern und es muss glaubwürdig sein, dann finde ich es angemessen. Für eine “Anfängergeschichte” empfinde ich sie sehr animalisch und trotzdem tief – wie eine in wenige Worte geschlossene Fantasie, die man sich vor dem Einschlafen ersinnt, in die du dich dann verloren hast und sie ein wenig poetischer gemacht hast. So viele Symbole (ich mag Symbolik) und so viel Wehrlosigkeit <3

    Die Worte sind sehr leidenschaftlich und knisternd. Sind für dich BDSM und das Spielen immer mit Sexualität verflochten oder kannst du es auch um der Hilflosigkeit oder des Schmerzes willen genießen? Das wollte ich dich schon immer mal fragen :)

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Mehr davon? Dann lies doch auch: